(2)
Heike war allein zu Hause. Ihre
Eltern waren für eine Woche zum Wandern verreist und Tanja war kurz
nach der Beschäftigung mit dem Scherzartikel aus Heikes Garten so
müde geworden, dass sie schnell zu sich nach Hause wollte. Heike saß
nackt auf Ihrem Bett und begutachtete das silberne Gerät. Im Gegensatz
zu ihrer Freundin, hielt sie es nicht für ausgeschlossen, dass das
Gerät ernst gemeint war. Wer sollte sich soviel Mühe machen,
ihr irgendeinen kaputten Discman bis zur Unkenntlichkeit umzubauen und
dann auch noch eine so lange Anleitung zu schreiben?
Wie in der Anleitung beschrieben,
setzte sie die Dioden an den beiden Kabelenden an ihre Stirn. Gerade als
sie das Gerät an dem blinkenden roten Knopf amnschalten wollte, klingelte
ihr Handy. Ein Blick aufs Display: Es war keine Nummer aus ihrem Telefonbuch.
„Hallo Heike“, sagte eine seltsam verzerrte Stimme.
„Hallo“, antwortete Heike unsicher.
„Wer ist da?“
„Der Mann, der dir dein Geschenk
vorbeigebracht hat.“
„Wer sind Sie, ich erkenne Sie
nicht.“
„Wie denn auch, ich habe hier ein
Gerät um meine elektronisch Stimme zu verzerren.“
Heike bekam plötzlich Angst.
Wurde sie von einem Verrückten verfolgt? Das war ja schlimmer als
der Film ´Scream´. Als könnte er ihre Gedanken lesen,
sagte der Mann am Telefon: „Hab keine Angst. Ich will dir nichts tun. Das
ich jetzt anonym bleiben will, ist nur Teil eines Spiels. Und Spiele sind
doch was schönes, Heike.“
Heike antwortete nicht.
„Willst du mit mir spielen, Heike?“
„Ja“, sagte Heike. Ihre Zunge war
schneller als ihr Verstand. Rein intuitiv war da eine unerklärliche
Nähe zu dem Fremden. Und so absurd es eigentlich war: Vertrauen.
„Gut“, antwortete die Stimme. „Ich
will auch gerne mit dir spielen. Du hast einen tollen Körper. Du bist
der Beweis dafür, dass es einen Gott gibt. Und ich verwette meine
Eier, dass er sich in dich verliebt hat, als er dich gebastelt hat. Ich
wette, er hat einen mächtigen Ständer gekriegt dabei. Vielleicht
sind ja so die Berge und Täler auf der Erde entstanden: Gott hat dich
gebastelt, seinen Lieblingsengel. Und da er sich nicht an dir vergehen
wollte, du zartes Wesen, hat er sich irgendwo abreagieren müssen und
seinen galaktischen Schwanz in unseren Planeten gerammt, immer wieder bis
es ihm kam. Und so sind dann wohl die Meere entstanden. Was hältst
du von meiner Theorie?“ Die Stimme lachte in Heikes Ohr.
„Sie sind krank.“
„Nein, Heike, sei nicht hart zu
mir. Ich will dich nur amüsieren.“ Die Stimme bekam etwas unvermutet
weiches, warmes, das durch alle Barrieren hindurchbrach – durch die elektronische
Verzerrung, durch die räumliche Distanz wanderte es in Heikes Herz.
„Und dir gefällt mein Körper?“,
fragte sie.
„Er ist perfekt. Du bist die Traumfrau.
Deine langen Haare sind so schön, dass ich sie den ganzen Tag streicheln
möchte. Deine Augen sind wie grüne Diamanten, die den Wert deines
grossen Herzes nach aussen spiegeln. Sie sind wie ein grüner Gebirgssee,
aus dem ein durstender Wanderer sich satt trinken kann, nur indem er hineinschaut
für eine Ewigkeit. Dein Mund ist wie ein Magnet, ich muss ihn anschauen
und möchte sterben dafür, einmal meine Lippen auf deine pressen
zu dürfen. Dein Gesicht ist das eines Engels und man möchte selber
Engel werden in deiner Nähe, um würdig zu sein, neben dir zu
wandeln. Ich liebe dich, Heike“
„Ich weiss nicht, wer du bist,
aber du berührst mich mit deinen Worten.“
„Dann darf ich dich um etwas bitten?“
„Ja“
„Berühr auch du dich.“
„Ich verstehe nicht?“
„Bist du nackt?“
„Ja“
„Bitte streichel dich für
mich.“
„Du bist verrückt.“
„Bitte. Deine Brüste sind
perfekt, ich würde wahnsinnig, wenn ich dich beobachten dürfte,
wie du sie streichelst und drückst.“
Heike wurde schwindlig. Schauer
durchströmten sie und eine wohlige Wärme breitete sich über
ihren ganzen Körper aus. Über und in ihrem Körper.
„Ich streichel meine Brüste.“,
sagte sie und erschrak ein bißchen. Was tat sie da eigentlich.
„Bist du erregt?“
„Meine Brustwarzen sind ganz hart.“
„Hättest du gern, das ich
daran sauge?“
„Oh ja“, kam es über Heikes
Lippen ohne dass sie vorher Zeit zum Überlegen hatte.
„Dass ich meine Zunge auf ihnen
kreisen lasse.“
Heike stöhnte auf. Sie konnte
sich nicht mehr zurückhalten und griff zwischen ihre Beine.
„Oh Gott, was machst du mit mir,
ich bin ganz feucht!“
„Bist du feucht für mich?“
„Ja, ich bin nass, ich bin so nass.“
„Passe ich in dich rein? Steck
dir den Mittelfinger in die Muschi.“
„Was?“
„Bitte“
„Oh Gott, ich bin so warm und nass.“
„Dann steck dir noch einen Finger
rein.“
„Ja!“
„Stell dir vor, es ist mein Schwanz,
der sich da in dir bewegt.“
„Oh mein Gott, ich kann...ich komme,
ich koo-ooomme!“, schrie Heike. Ein nicht enden wollendes Zucken überzog
ihren Körper, bis sie endlich erstarrt dalag. „Ich kann nicht mehr.“
„Schlaf gut.“, sagte die Stimme
ruhig. „Ich glaube, du kannst gut schlafen. Den RPK kannst du auch noch
morgen ausprobieren. Gute Nacht.“
Heike war schon eingeschlafen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen.
(3)
Heikes erster Gedanke am nächsten
Morgen galt dem geheimnisvollen Fremden und dem himmlischen Orgasmus, den
sie im zu verdanken hatte. Streng genommen war sie es ja eigentlich selbst
gewesen, deren Finger sie zu diesem Höhepunkt gebracht hatten, aber
seine Stimme und das was er damit sagte, hatten sie wild gemacht wie noch
kein Mann, der in ihr gewesen war. Diese Stimme – roboterhaft und zutiefst
menschlich zugleich. Das verzerrte elektronische in seinem Timbre betonte
das Menschliche dahinter, wie ein Schatten das Licht betont. Heikes zweiter
Gedanke galt der seltsamen Maschine, die ihr der Fremde in den Garten gelegt
hatte. Sie begutachtete das Gerät lange von allen Seiten, dann steckte
sie sich die Dioden an die Stirn und drückte, nach einem langen Einatmen,
erst den Knopf „Lusttraum“ und dann den einladend blinkenden Startknopf.
Eine monotone Stimme sprach zu ihr. Heike zuckte erschrocken zusammen,
es klang als wäre die Stimme direkt in ihr. „Sie sind müde. Sie
fühlen, wie sich ihre Glieder stärker und stärker in das
Bett drücken. Sie atmen ruhig und gleichmässig. Sie spüren
die frische Luft eines Sommermorgens.“ Das war das letzte was Heike von
der tiefen, monotonen Frauenstimme hörte.
(4)
Heike öffnete die Augen. Sie
stand irgendwo in totaler Finsternis. Instinktiv streckte sie die Arme
aus. Sie griff ins Leere. Sie ging langsam einen Schritt voraus, die Arme
weiter vorausgestreckt. Es folgten ein paar Schritte, dann spürten
ihre Fingernägel harten Widerstand. Eine Wand. Sie tastete sich endlang.
Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit und sie erkannte,
dass sie in einer grossen Halle war. Sie ging ein paar Schritte weiter
und sah, dass um sie herum Autos standen. Schnell war ihr klar, dass sie
sich in einer Tiefgarage befand. Die einzige Beleuchtung waren die grünweiss
leuchtenden Notausgang-Zeichen. Heike fühlte sich unwohl. Schnell
lief sie zu einer Ausgangstür. Verschlossen. Ein Anflug von leiser
Panik kam in ihr auf. Sie lief zur nächsten Tür. Auch verschlossen.
Sie hatte Angst. Eine dritte Tür sah sie am anderen Ende der Halle
und sie rannte darauf zu. Das harte Stechen ihrer Absätze gegen den
Beton hallte durch den grossen Raum. „Hab dich!“, hörte sie plötzlich
eine dunkle Männerstimme hinter ihr sagen und ehe sie sich umdrehen
konnte, spürte sie eine grosse Hand in ihrem Nacken. Die Pranke des
Mannes umschloss ihren gesamten Hals wie ein Halsband, das viel zu eng
geschnürt war. „Ich krieg keine Luft mehr“, hauchte Heike. Ihr war
schwindlig.
„Ich weiss.“
„Bitte tun sie mir nichts.“ Heike
bekam nur noch ein Flüstern zustande.
„Kommt darauf an.“
„Auf was?“ Heike zitterte am ganzen
Körper.
„Wie brav du tust, was ich dir
sage.“
Der Mut der Verzweiflung wuchs
in Heike und so laut sie konnte, fragte sie: „Und wenn nicht.“
Der in einem schwarzen Catsuit
aus Lack gekleidete Mann drehte sich um, ohne den Druck seiner Schraubstockhand
von ihrem Hals zu nehmen. Seine Maske hatte zwei Schlitze, einen für
die Augen und einen für den Mund. Heike konnte bei diesen Lichtverhältnissen
aber seine Augen nicht sehen. Die Stimme hinter der Maske sagte: „Wenn
du nicht tust, was ich sage, werde ich deinen hübschen, zarten, weichen
Model-Körper mit diesem Spielzeug hier in kleinen Einzelteilen an
die Wand spritzen. Das wäre ein nettes Graffitti. Da wärst du
auch nach deinem Tod noch ein Kunstwerk.“
Heike sah die Pistole und spürte,
wie etwas warmes ihre Beine hinunterlief. Sie hatte sich das erste Mal
seit ihrer Kindheit ins Höschen gemacht. Sie wurde rot.
„Was für ein übersprudelndes
Wesen“, sagte der Mann, der das offensichtlich gehört hatte. Heike
spürte seine Hand unter ihren Rock wandern, ihre nassen Oberschenkel
entlang bis zu ihrer Scham. Ein dicker Finger schob sich zwischen ihre
Schamlippen, tiefer und tiefer. Sie hatte das Gefühl, der Finger wanderte
innerlich bis zum Bauchnabel. Dann flutschte die Hand schnell aus ihr.
Der Mann steckte sich den Finger in seinen Mund, leckte genüsslich
und sagte: „Lecker. Du schmeckst gut.“
„Zieh dich aus.“
Heike zog zitternd ihre Jacke aus.
„Weiter.“
Heike sah ihn nur böse an.
„Das dauert mir zu lang!“, schrie
der Mann. Heike zuckte zusammen, als er ihr die Bluse mit einem kurzen,
festen Griff entzwei riss, den BH zerriss, ihren Rock hinunterzerrte und
ihren Slip einfach seitlich auseinanderriss, so dass der Stoff zu Boden
fiel.
„Und jetzt setz dich hier auf den
Boden. Auf den dreckigen Boden.“
Heike setzte sich.
„Mach die Beine weiter auseinander,
ich will deine Votze sehen!“
Heike öffnete die Schenkel.
„Geil! Das ist das Tor zum Paradies.
Und ich will die böse Schlange sein, die dich verführt.“
Heikes Augen hatten sich mittlerweile
so weit an die Lichtverhältnisse gewöhnt, dass sie hinter dem
Schlitz der Maske die Augen des Mannes erkennen konnte. Warme, dunkle Augen,
die sie voller Interesse beobachteten. Dieser Mann, das erkannte Heike,
himmelte sie an. So absurd das in dieser Situation war: Sie fühlte
sich geschmeichelt, sie verlor sogar ein stückweit ihre Angst.
„Ich will sehen, wie du es dir
selber machst.“
Heike wurde ganz warm bei diesen
Worten und voller Lust berührte sie ihre Brüste, streichelte
sich dann abwärts, über den Bauch, die Hüften, die Schenkel,
wanderte zurück zu den Brüsten und über den Hals, dann wieder
nach unten. Sie berührte
ihren Kitzler. Ihr Finger begann,
kreisende Bewegungen zu machen, dann führte sie sich mit der anderen
Hand einen Finger ein. Sie stöhnte auf. Gedankenverloren hatte sie
die Gefahr vergessen, ein Blick in den Schlitz der Maske signalisierte
ihr, dass hier kein Mörder oder Vergewaltiger vor ihr stand, sondern
ein Verehrer, der alles getan hatte, um sie so zu sehen. Es erregte sie,
diesen Verehrer scharf zu machen. „Gefällt dir das?“, fragte sie mit
einem lasziven Lächeln.
„Oh ja, du bist eine perfekte Sexgöttin.“
„Dann huldige meinem Körper.
Ich will, dass du für mich abspritzt!“
„Ja, ja!“ Nun war es der Mann,
der zitterte. Er legte die Pistole zu Boden, öffnete den Reissverschluss
seines glänzenden Anzuges und holte den längsten Schwanz hervor,
den Heike je gesehen hatte. Allein der Anblick, das Ungewöhnliche
der Situation und ihre Hände, die ihre Vagina stimulierten, brachten
sie augenblicklich zum Orgasmus.
„Du bist so wunderschön, wenn
du kommst. Bitte lass mich das nochmal sehen!“, flehte der Mann, der sein
errigiertes Glied heftig mit seiner grossen Hand bearbeitete.
„Ich will mit dir gleichzeitig
kommen“, sagte Heike.
„Ja!“
Heike starrte voller Begierde auf
den riesigen Penis, der so nah vor ihrem Kopf war.
„Spritz mir ins Gesicht!“, schrie
sie.
Der Mann kam näher, bis sein
Glied direkt vor ihrem Mund war.
„Spritz mich an!“
„Ja! Ich komme!“, flüsterte
der Mann und sein Sperma spritzte auf Heikes Wangen und Mund. Heike leckte
den Saft von ihren Mundwinkeln und sagte: „Ich will mehr.“
Der Penis des Mannes war noch so
hart wie zuvor, als Heike ihn berührte. Sie leckte die letzten Spermareste
von der Eichel, spielte mit ihrer Zunge an seinem Schaft und den Hoden
und schob sich dann die Spitze seines Gliedes in den Mund.
„Oh ja, bitte schieb ihn dir tiefer
rein“, flehte der Maskierte.
Heike versuchte es, aber sie hatte
das Gefühl, ihr Kiefer würde das nicht mitmachen. Doch ihre Erregung
war stärker und sie schob sich die harte Stange tiefer in den Hals.
„Du geile Sexmaschine“, sagte der
Mann.
„Ich... ich komme“, stöhnte
Heike und im selben Augenblick fühlte sie, wie das warme Sperma sich
in ihren Mund ergoss. Begierig schluckte sie mit geschlossenen Augen.
Erschöpft sank sie zu Boden.
Sie spürte die grosse Hand des Mannes, die ihre Haare zärtlich
streichelte. „Engel“, flüsterte er.
Als sie die Augen wieder aufmachte,
lag sie in ihrem Bett. Das blinkende Lämpchen an ihrem RPK erinnerte
sie daran, was gerade wohl passiert war. Offensichtlich hatte die Anleitung
nicht zu viel versprochen.
(5)
„Hat es dir gefallen?“
Heike bekam Herzklopfen, als sie
die Stimme des Fremden wieder hörte.
„Ja... Wer bist du?“
„Das spielt jetzt keine Rolle.
Ich will im Moment nur, dass du dich mit deinem Geschenk amüsierst.
Wann gehst du schlafen?“
„Jetzt. Ich bin hundemüde.“
„So, so müde bist du.“, sagte
die Stimme, „Viel Spass!“
„Warte!“, rief Heike, doch die
Antwort war nur das Tuten in der Leitung.
Kurz danach, schaltete Heike zum
zweiten Mal das RPK an.
(6)
Der Duft indischer Räucherstäbchen
betörte Heikes Geruchssinn. Der Rauch machte es schwierig, herauszufinden,
wo sie war. Durch den Rauchnebel erkannte sie schliesslich die Konturen
des Raumes. In der Mitte stand ein riesiges Himmelbett, das mit seidigen
Tüchern behängt war. Orientalische Teppiche hingen an allen Wänden.
Auf einem Tisch stand eine Karaffe mit Kaffee, dessen herb-frischer Geruch
mit dem der Räucherstäbchen um die Aufmerksamkeit von Heikes
Geruchsnerven buhlte. Daneben stand eine Schale mit exotischen Früchten,
von denen Heike mindestens die Hälfte noch nie gesehen hatte. Alles
in allem sah der Raum aus, wie die klischeehafte Vorstellung eines Filmrequisiteurs
von einem Haremszimmer. Plötzlich spürte Heike Luft, die gegen
ihren Nacken geblasen wurde. Unwillkürlich legte sie den Kopf nach
hinten. Als sie sich umdrehte, sah sie in dunkle Augen, die von einem Schleier
umrahmt waren. Die Frau trug ein Gewand aus dünner Seide, das so transparent
war, dass Heike die weiblichen Formen ihres Gegenübers begutachten
konnte. Die Brustwarzen bohrten sich durch den Stoff, als wollten sie davon
befreit werden, um Berührungen und Zungenspiele geniessen zu können.
Die Frau war unten komplett rasiert, was den Blick auf ihr Intimpiercing
lenkte. Sie kam näher. Die dunklen Augen ruhten voller Begierde und
Zärtlichkeit auf Heike. Die Frau, die ein wenig kleiner als sie war,
streichelte über Heikes Haare. „Setz dich“, flüsterte die Fremde
und deutete auf das grosse Bett. Heike nahm das Angebot gerne an, denn
die Wärme, der Duft und ihre Erregung hatten sie leicht schhwindlig
gemacht. Heike setzte sich an den Rand des Bettes, die Füsse am Boden
und liess den Oberkörper sanft in die weichen Kissen fallen. Die andere
Frau folgte ihr und setzte sich zu ihrer rechten ans Bett, begann, Heikes
Oberschenkel zu streicheln. Obwohl sie eine Jeans trug, ging Heike die
Berührung durch Mark und Bein. Eine zweite fremde Person betrat den
Raum. Von der Statur her, nahm Heike erst an, dass es ein Mann war, doch
als die Person näher kam, sah Heike die enorm grossen Brüste,
die sich gegen das Seidenkleid pressten und die schönen Augen im verschleierten
Gesicht.
„Wir wollen dich verwöhnen.“,
erklärte die Neue. „Entspann dich einfach“, sagte Heikes Bettgenossin
und ihre Hand fasste sanft in Heikes Schritt, worauf diese zusammenzuckte,
doch mehr aus Erregung als aus Überraschung. „Willst du uns spüren?“,
fragte die Grosse und kam näher. Heike konnte nur noch ein kaum erahnbares
„Ja“ hauchen, so sehr erregte sie der Gedanke, dass gleich vier weiche
Hände, zwei sanfte Münder und zwei feuchte Zungen ihren ganzen
Körper verwöhnen würden. Die Bettgefährtin streichelte
weiter Heikes Oberschenkel, während die Neue, nachdem sie sich im
Schneidersitz hinter Heike gesetzt hatte, ihre Hände unter Heikes
Pulli schob und begann, ihren Rücken zu streicheln und zu massieren.
Geschickte Hände öffneten Heikes BH, so schnell, wie es nur Frauen
können, und wanderten langsam vom Rücken nach vorne, umgriffen
sanft Heikes Brüste, kneteten sie und spielten mit den steifen Brustwarzen.
Heike stöhnte leise und schloss die Augen, als die Hand der kleineren
Frau ihre Hosenknöpfe aufknöpfte, sich in ihren Slip schob und
ein langer Finger in ihre nasse Höhle glitt. Die Kleinere zog Heike
die Hose und den Slip aus, die Grössere streifte ihr den Pulli und
BH ab. Als Heike nackt war, hob die Grössere sie ganz aufs Bett, so
dass sie in der Mitte auf dem Rücken lag. Die Frauen zu ihrer linken
und rechten zogen nun ihre seidigen Gewänder aus. Nun konnte Heike
sehen, dass die Grosse eine Glatze und Brustpiercings hatte. Als die Glatzköpfige
ihren interessierten Blick sah, nahm sie Heikes Hand und führte sie
zu ihrem grossen Busen. Heike berührte die Brüste, erst schüchtern,
dann traute sie sich, mit den Piercings zu spielen und daran zu ziehen.
Die Grosse zitterte vor Erregung
und presste ihre weichen Lippen auf Heikes Mund, und schob ihre Zunge begehrend
in Heikes Mund. Währenddessen begann die Kleinere, Heikes Körper
mit heissen Küssen zu übersähen, am Nacken, am Hals, an
den Brüsten, dem Bauch, den Seiten. Dann wanderte ihr Mund und ihre
Zunge zu den Oberschenkeln. Heike wollte diese Zunge an ihrer Scheide spüren,
doch die andere küsste und streichelte immer noch ihre Oberschenkel.
Irgendwann konnte Heike sich vor Begierde nicht mehr zurückhalten,
fasste die andere an den Haaren und schob ihren Kopf tiefer zwischen ihre
Schenkel. Als die kreisende und stossende Zunge ihre Spalte und ihren Kitzler
berührten, stöhnte Heike laut auf und griff fester nach den Brüsten
der Glatzköpfigen. Diese kam mit ihrem Oberkörper näher
und Heike konnte ihre Brustwarzen lecken und mit den Zähnen an den
Piercings ziehen, was der anderen sichtlich und hörbar gefiel. Die
Glatzköpfige spielte nun ihrerseits mit Heikes Brüsten, knetete
sie, mal sanft, mal fest, rieb die Brustwarzen, zwickte sie leicht und
zog sanft daran, um schliesslich daran zu saugen und zu lecken. Die Kleinere
leckte weiter Heikes nasse Spalte, die Grosse setzte sich plötzlich
auf Heikes Bauch, rutschte weiter vor, bis ihre Vagina einladend über
Heikes Gesicht war. Heike spielte eine Weile mit dem Piercing, kreiste
dann mit dem Finger am Kitzler der Gespielin und steckte ihr den Finger
schliesslich in die Votze. Die Kleine schob nun einen zweiten Finger in
Heikes nasse, weite Muschi, die Hände der Grossen streichelten Heikes
Busen und Oberkörper. Heikes Körper bäumte sich erzitternd
auf, als die Kleine ihr nun auch noch einen Finger in den Po steckte. Die
Bewegungen der Hände, Münder und Zungen in und auf Heikes Körper,
die Küsse, die Streicheleinheiten, die Penetration ihrer Löcher
und wie es sich anfühlte, einer anderen Frau die Muschi zu lecken
– das war zuviel für Heike und schnell explodierte sie in einen gigantischen,
nicht enden wollenden Orgasmus.
(7)
Als Heike aufwachte, zitterte sie
tatsächlich. Im Traum musste sie sich die Kleider ausgezogen haben,
denn sie lag verschwitzt nackt in ihrem Bett, die Decke auf dem Boden.
Ob der Körper die Orgasmen, von denen man träumt, real mitmacht?,
fragte sie sich, denn sie fühlte sich entspannt und ausgefüllt
wie nach gutem Sex.
Das Telefon klingelte.
„War´s schön?“, fragte
die mittlerweile vertraute Stimme.
„Freut mich, dich zu hören“,
erwiderte Heike, „Ja. Sehr schön.“
„Dachte ich mir schon.“ Man konnte
das freche Ginsen des Mannes förmlich durchs Telefon sehen.
„Ich würde dich gern kennenlernen.“,
sagte Heike und erschrak fast selbst darüber, wie ihre Neugier ihr
Mut machte.
„Du kennst mich.“
„Aber ich will endlich wissen,
wer sich hinter dieser Stimme verbirgt.“
Stille.
„Also?“, fragte er.
„Also schlage ich vor, dass du
heute zu mir kommst. Meine Eltern sind nicht da.“
„Du hast keine Angst?“
„Nein“, antwortete Heike ohne zu
lügen.
(8)
Es klingelte. Heikes Herz raste.
Das konnte nur er sein. Sie sah durchs Schlüsselloch. Erst erkannte
sie nichts, dann erahnte sie Konturen. Er stand maskiert da, in einem langen
schwarzen Mantel, von der Nacht fast verschluckt.
Kurz überlegte Heike, ob sie
ihn reinlassen sollte. Alle rationalen Gründe sprachen dagegen, doch
ihre Neugier und auch ihre Lust sprachen dafür.
Sie öffnete die Tür.
Er gab ihr die Hand und sie bemerkte,
dass er Latex-Handschuhe trug.
„Immer noch keine Angst?“, fragte
er. Seine Stimme wurde immer noch verzerrt, offensichtlich mit einem Gerät
an der Innenhaut seiner Maske.
Heike schüttelte den Kopf.
„Ich habe ein paar Spielsachen
dabei“, sagte der Mann und öffnete seinen Leder-Rucksack. „Wenn du
wissen willst, wer ich bin, musst du etwas dafür tun.“
Heike sah ihn mit grossen Augen
an.
„Bist du bereit dazu?“, fragte
er. Die Augen, die Heike durch die Schlitze der Maske sah, sahen sie eindringlich
an.
„Ja“, flüsterte sie und blickte
zu Boden.
„Zieh dich aus!“, befahl er.
Heike begann sehr langsam, sich
zu entkleiden. Ihre Scheu war nur gespielt, um ihn anzuheizen. In Wirklichkeit
erregte es sie, sich vor ihm zur Schau zu stellen, sich vorzustellen, wie
sein Schwanz in seiner Hose immer grösser und härter würde
und der Mann sich am liebsten auf sie stürzen und mit heftigen Stössen
rammeln würde, hart, kurz und rücksichtslos.
„Erregt dich das?“, fragte sie,
als sie nackt vor ihm stand.
„Erregt es dich?“, fragte er.
Heike wurde rot, sie fühlte
sich ertappt. „Ja“, sagte sie und blickte in gespielter Verlegenheit zu
Boden.
„Lass mich schmecken, ob es dir
gefällt.“, sagte er und zog sie an der Hand zu sich. Er kniete sich
hin, schob ihre Schenkel auseinander und züngelte an ihre Spalte,
leckte darüber, bis Heikes Körper erzitterte.
„Braves Mädchen“, sagte er.
„Hier hast du deine Belohnung“,
sagte er, zog seinen Mantel aus, öffnete seine Latex-Hose, griff nach
seinem errigierten Penis und befreite ihn aus seinem Gummi-Gefängnis.
„Bück dich!“, befahl er und Heike kniete vor seinem Schwanz wie die
gläubigste aller Nonnen vor dem Altar. „Willst du den in deinem
Mund haben?“
Heike konnte nur nicken.
Sie öffnete den Mund und ihre
Lippen umschlossen den harten Schwanz. Der Mann stöhnte, packte sie
fest an den Haaren und bewegte so ihren Kopf vor und zurück.
„Bist du gern meine Mundvotze?“
Heike machte es unheimlich Spass
und als Antwort stiess sie sich den Schwanz noch tiefer in den Hals.
„Brav“, sagte er. Dann zog er sie
plötzlich an den Haaren von seinem Glied weg.
„Steh auf!“, befahl er.
Er holte Handschellen aus seinem
Rucksack und legte sie ihr so an, dass ihre Hände hinter dem Rücken
verbunden waren. Dann verband er ihre Füsse mit Fussketten. Schliesslich
legte er ihr ein Halsband um, so eng, dass es sie am Hals würgte,
als würden seine Hände ihn umschliessen. Fest, aber auf eine
eigenartige Art erregend. So ausgeliefert zu sein erregte sie mehr als
alles, was sie je gekannt hatte. Sie spürte, wie sie rot wurde vor
Hitze und Erregung.
Er schmiess sie zu Boden und richtete
sie dann so zurecht wie er sie haben wollte, als wäre sie ein Püppchen,
deren Gliedmassen man drehen konnte.
„Bereit für den Schmerz?“
„Ja“, antwortete Heike. Sie wusste
nicht, was es war, dass sie so hingebungsvoll und im wahrsten Sinne des
Wortes an diesen Mann fesselte. Aber sie war ohnehin viel zu geil, um noch
klar denken zu können.
Er kam näher, in der Hand
einen Seidenschal. Er verband ihr damit die Augen und Heike sass in Dunkelheit
auf den Knien, den Oberkörper auf dem Boden.
Ein fester Klaps auf ihrem Po war
das erste, was sie wahrnahm. Dann das Streicheln von Schnüren an derselben
Stelle.
„Weißt du was das ist?“,
fragte er.
„Eine Peitsche?“, fragte sie leise.
„Falsche Antwort!“, sagte er, „Strafe!“
Wieder spürte Heike einen
Schlag auf die Pobacken, diesmal fester.
„Aua!“, protestierte sie, „Aber
es ist doch eine Peitsche!“
Wieder spürte Heike die Peitsche,
diesmal klatschten ein paar Schnüre gegen ihre Votze.
„Aber die richtige Antwort wäre
gewesen: ´Eine Peitsche, Meister´!“, sagte er. „Verstanden?“
„Ja“, antwortete Heike und bekam
als Reaktion einen noch festeren Schlag auf den roten, warmen Po.
„Für dich heisst das: ´Ja
Meister´!“, meinte er, „Verstanden?“
„Ja Meister.“, flüsterte Heike,
die sich nun ganz fallengelassen und sich dem Mann bedingungslos hingegeben
hatte. Alles was sie jetzt noch wollte, war Befriedigung ihrer sexuellen
Lust, die so groß war, dass sie meinte, zerspringen zu müssen.
„Brav. Du bist eine brave Lustsklavin.“,
sagte er und die Peitschenseile streichelten sanft kreisend über ihren
Rücken wie viele kleine Hände.
„Streck deinen Arsch weiter hoch!“,
befahl er dann.
Sie tat wie ihr geheissen und hoffte,
dass sein Schwanz sie ausfüllen würde, egal in welches Loch,
nur recht tief und fest sollte er sie nehmen.
„Aua!“, schrie sie. Etwas hartes
drang von hinten zwischen ihre Pobacken und bohrte sich fordernd in ihren
Anus.
„Das geht nicht!“, schrie sie,
als sie spürte, wie hart der Gegenstand war.
„Das geht, wenn du es willst, du
kleine Hure!“, sagte er. Er sollte Recht behalten - der Griff der Peitsche
bohrte sich also in Heikes Arsch. Das Gefühl dieser Stimulation wanderte
sofort in Heikes Muschi und machte sie noch geiler.
„Was hättest du jetzt gern?“,
fragte er.
„Fick mich!“, bettelte sie.
„Das hättest du wohl gern,
du kleines Flittchen.“
„Bitte! Füll mich!“
„Hier hast du schon mal einen Vorgeschmack“,
sagte er, rammte seinen harten Schwanz in ihr sehnsüchtig wartendes
Loch.
„Oh Gott!“, stöhnte Heike.
Doch er zog sein Glied wieder aus
ihrer feuchten Votze.
Heike winselte „Nein! Bitte! Biiitte!“
„Würdest du alles für
mich tun?“, fragte er.
„Ja“
„Wirst du bei mir bleiben, wenn
du weißt, wer ich bin?“
„Ja“
„Wirst du mich lieben?“
„Ja“
Als Antwort stiess sein Schwanz
in Heikes nasse Spalte, bewegte sich tief in ihren Körper und wieder
fast ganz hinaus, erst langsam, dann schneller werdend, er reitete sie
in einen wilden Galopp bis zum gleichzeitigen Orgasmus.
Als er ihr die Augenbinde abnahm
und sie ihn ohne Maske sah, sagte sie: „Ich hatte gehofft, dass du es bist.“
„Ich hatte auch gehofft, dass du
es bist.“, antwortete er.
„Aber du wusstest es doch?“
„Ich meine: Ich hatte auch gehofft,
dass du die Frau bist, auf die ich immer gewartet habe.“
„Die will ich sein.“, sagte Heike
und gab Michi einen langen Kuss.